Häusliche Pflege

Allgemeines:

Die häusliche Pflege hat Vorrang vor einer stationären Unterbringung. Häusliche Pflege kann sowohl in eigenen als auch in einem Haushalt erbracht werden, in dem der Pflegebedürftige aufgenommen wurde; z.B. bei der Tochter; usw. Wenn Sie pflegebedürftig sind und Unterstützung/ Beratung benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Falls Sie noch keinen Pflegegrad haben und nicht wissen wie sie vorgehen sollen beraten wir Sie ebenfalls gerne.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Geldleistungen (Pflegegeld)
  • Sachleistungen (Pflegesachleistungen)
  • Kombinationsleistungen

Pflegegeld

Wird die Pflege ausschließlich durch eine private Pflegeperson Ihrer Wahl sichergestellt, kann Pflegegeld beansprucht werden. Das Pflegegeld wird nach Pflegegrad ausgezahlt. Der zuständige Pflegegrad wird vom Medizinischen Dienst festgelegt.

Folgende Geldleistungen ergeben sich bei den folgenden Pflegegraden:

  Ab 01.01.2017
Pflegegrad I 0,- €
Pflegegrad II 316,- €
Pflegegrad III 545,- €
Pflegegrad IV 728,- €
Pflegegrad V 901,- €

Pflegesachleistungen

Bei Pflegesachleistungen haben Sie sich für die pflegerische Hilfe eines/ unseres Pflegedienstes entschieden. Der Pflegedienst rechnet sofort mit der zuständigen Pflegekasse in Höhe der vereinbarten Leistungen ab. Sollte das Budget der Pflegesachleistungen nicht ausreichen, wird Ihnen eine Privatrechnung der verbleibenden kosten gestellt.

Folgende Sachleistungssätze ergeben sich bei den folgenden Pflegestufen:

  Ab 01.01.2017
Pflegegrad I 0,- €
Pflegegrad II 689,- €
Pflegegrad III 1298,- €
Pflegegrad IV 1612,- €
Pflegegrad V 1995,- €

Kombinationsleistungen

Nehmen Sie die Ihnen zustehenden Sachleistungen nur teilweise in Anspruch, erhalten Sie zusätzlich ein anteiliges Pflegegeld. Das Pflegegeld wird dann vermindert, um den von Ihnen in Anspruch genommene Sachleistungen. Den Restgeldanspruch kann Ihnen Ihr Pflegedienst ausrechnen.